Craniosacral Therapie

Der Begriff Craniosacral wird von Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein) hergeleitet, welche mit der Hirn- und Rückenmarkshaut eine bewegliche Funktionseinheit bilden. In diesem System fliesst die Gehirn- und Rückenmarkflüssigkeit und pulsiert in verschiedenen Rhythmen. Diese gezeitenartigen Bewegungen übertragen sich vom Caniosacralen System auf alle Strukturen im Körper.

Körperliche und emotionale Traumen können Veränderungen in diesem System bewirken, welche Beschwerden hervorrufen. Die Qualität der Bewegungen und das Verständnis, wie sich der Körper ausdrückt, liefern diagnostische und therapeutische Hinweise.

Mit feinen Impulsen und dem sanften Erspüren der Qualität der Craniosacralen Bewegungen wird die Eigenregulierung des Körpers aktiviert und tiefe Entspannung ermöglicht. Craniosacral Therapie unterstützt die Gesundheit im Menschen und bietet Raum und Zeit für körperliche und psychische Prozesse.

Schwangerschaft und Geburt

Beschwerden und Themen rundum Schwangerschaft und Geburt wird einfühlsam Unterstützung geboten. Respektvoll wird die körpereigene Gesundheit und das Körperbewusstsein gestärkt. Dem Kontakt zum Baby wird achtsam Raum angeboten.

Babybehandlungen

Mit sanften Kontakten wird das Baby unterstützt, seine Geburtsmuster zu lösen und den Zugang zur eigenen Gesundheit zu integrieren.

Das Bonding zwischen Mutter und Kind erhält Raum und Zeit, um sich zu klären und stabilisieren. Über die Ressourcen im jetzigen Zeitpunkt werden Mutter und Kind unterstützt Zugang zu positiven Empfindungen zu erfahren.

Kinderbehandlungen

Mit sanften Kontakten und im spielerischen Zugang werden Kinder eingeladen, körperliche und emotionale Themen auszudrücken, ihre Ressourcen zu stärken und Blockaden zu lösen.

Somatic Exeriencing ® (SE) - Trauma Lösung nach Peter Levine

Bedrohliche Ereignisse führen zu verschiedenen körperlichen Reaktionen - Kampf, Flucht oder Erstarrung sind die Folge.

Trauma entsteht, wenn ein Schutzreflex nicht vervollständigt werden konnte und der Mensch in einer dieser Reaktionen stecken bleibt. Das Nervensystem wird in seiner Selbstregulierung gestört und es führt zu Blockaden im vegetativen Nervensystem.

Ziel dieser Therapie ist, die blockierten biologischen Rhythmen des Nervensystems schrittweise und langsam wieder in Fluss zu bringen, so kann die Person zum Gefühl von Normalität, Spannkraft und Wohlbefinden zurückfinden.

"Ein Trauma ist im Nervensystem gebunden. Es ist somit eine Biologisch unvollständige Antwort des Körpers auf eine als lebensbedrohlich erfahrene Situation. Das Nervensystem hat dadurch seine volle Flexibilität verloren. Wir müssen ihm deshalb helfen, wieder zu seiner ganzen Spannbreite und Kraft zurückzufinden."

Peter A. Levine

Weiter Informationen finden sie unter http://www.se-ch.com

Neuroaffektives Beziehungsmodell (NARM) nach L. Heller

Häufig begegnet der Mensch in körperlichen oder emotionalen Prozessen seinen Überlebensstrategien. Diese entwickeln sich durch Prägung in der Kindheit und verzerren unsere Erfahrung in der Gegenwart. Geringes Selbstwertgefühl, Scham und chronische Selbstverurteilung sind Ausdruck des Entwicklungstraumas.

In NARM wird der Mensch dazu eingeladen, seine Überlebensstrategie und seine Kernbedürfnisse zu erkennen. Über eine erforschende Haltung kann der Zugang zu den Kernressourcen im jetzigen Zeitpunkt entwickelt werden.